Fliegen Fögel falsch?
Koproduktion mit Verein für Bewegungsmeldung
18.9.2026 – 18.10.2026
FLIEGEN FÖGEL FALSCH? erzählt die tragikomische Geschichte eines Kindes, das fälschlicherweise dachte, «Fögel» und «Fliegen» hätten etwas miteinander zu tun. Sie erzählt von seiner Schwäche, die ihren Platz bekommt; von der Entwicklung des menschlichen Gehirns, der Entstehung der Schrift und der Frage, wie wir diesem Kulturgut gegenüber behindert sein können. Die Geschichte erzählt auch von den gegensätzlichen Erfahrungen, die Menschen wie dieses Kind von der Schulzeit an in ihrem Leben machen: von Ausgrenzung und Freundschaft, Anpassung und Freiheit, Kreativität und dem Gefühl dumm zu sein.
Der Text verbindet persönliche Erfahrungen des Autors mit den Erlebnisberichten Basler Kinder zu einem autofiktionalen Monolog über das Anders-Sein und Sich-Annehmen, über Neurodiversität und Selbstwert.
Die Schwierigkeiten, die ein von Lese-und/oder Rechtschreibstörung (LRS) betroffener Mensch mit der Verbindung von Schriftzeichen und Lauten hat, werden auf der Bühne durch den Einsatz von Video und Musik sinnlich erfahrbar. Sie stützen die Erzählung und werden zum Instrument unserer Vorstellungskraft, bis sogar «Fögel» fliegen lernen.
FLIEGEN FÖGEL FALSCH? ist eine Liebeserklärung an die Schrift, erzählt von einem Legastheniker.
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